HR Giger

SWISSMADE (1968)_Dreharbeiten[Foto Doris Lehni Quarella], Szenen aus dem Film SWISSMADE 2069, Foto: Doris Querella, © Fotostiftung Schweiz Winterthur

ALIEN (1978)_Pilot im Cockpit, Pilot im Cockpit, 1978, Acryl auf Papier, 100 x 140 cm, © H.R. Giger

SWISSMADE (1968)_Still Humanoid I, Szenen aus dem Film SWISSMADE 2069, Foto: Doris Querella, © Fotostiftung Schweiz Winterthur

H.R. Giger. Kunst – Design – Film

Kommentierte Filmografie von H.R. Giger
(ohne Fernseharbeiten und unrealisierte Projekte)

Kurzfilme und Dokumentationen

High
Schweiz 1967
Regie und Produktion: H.R. Giger, Fredi M. Murer
Kamera: Fredi M. Murer
Musik: C. Lange
9 Min., 16mm, Farbe

Die Filmaufnahmen der Zeichnungen von H.R. Giger, unter anderem mit Motiven der Atomkinder-Serie, liefen als Beitrag in Urban Gwerders Bühnenperformance Poёtenz-Schau.

H.R. Gigers Heimkiller
Schweiz 1968
Produktion: H.R. Giger, Fredi M. Murer
1 Min., 16mm, Farbe

In Heimkiller führt Giger eine von ihm konstruierte „Blutuhr“ vor. Der Film lief als Beitrag in Urban Gwerders Bühnenperformance Poёtenz-Schau.

Swiss Made 2069
Schweiz 1968
Regie: Fredi M. Murer
Produzent: Giorgio Frapolli
Design für Humanoid und Hundepanzer: H.R. Giger
45 Min., 35mm, Farbe

Im Jahr 2069 ist die Schweiz ein vollständig durchorganisierter, vollcomputerisierter und überwachter Staat, der alle Anpassungsunwilligen in Reservate pfercht. Ein Außerirdischer – entworfen von H.R. Giger – zeichnet das Leben dieser Gesellschaft auf, die sich für die ewige Ordnung und den Frieden entschieden hat. Doch geht sie in einer selbstgeschaffenen Katastrophe unter, und nur die Unangepassten im Underground überleben.

Passagen
Schweiz 1972
Regie: Fredi M. Murer
Ton: Benny Lehmann
Produktion: Nemo Film GmbH, Zürich / WDR, Köln
46 Min., 16mm, Farbe

In dieser Dokumentation über H.R. Gigers Werk steht der schöpferische Prozess des Künstlers und das Wechselspiel zwischen bewussten und unbewussten Einflüssen im Mittelpunkt. In Statements von Experten und Zeitgenossen wird die Frage nach der Stellung des Künstlers und seiner gesellschaftlichen Verantwortung behandelt.

Tagtraum
Schweiz 1973
Regie und Produktion: Jean-Jaques Wittmer
28 Min., 16mm, Farbe

Der Film folgt dem Entstehen eines Gemeinschaftswerks der drei Maler Claude Sandoz, Walter Wegmüller und H.R. Giger während einer psychedelischen Session.

Giger’s Necronomicon
Schweiz 1975
Regie und Produktion: Jean-Jaques Wittmer
Kamera, Ton, Schnitt: Jean-Jaques Wittmer, H.R. Giger
Musik: Joel Vandroogenbroeck, Carole Muriel
41 Min., 16mm, Farbe

Das filmische Porträt, das Gespräche mit Sammlern, Galeristen und sonstigen Wegbegleitern enthält, stellt H.R. Gigers künstlerische Position, seine Maltechnik und die von 1972 bis 1975 geschaffenen Bilder vor.

Giger´s The Second Celebration of the Four
Schweiz 1977
Regie: Jean-Jaques Wittmer, H.R. Giger
5 Min.,16mm, Farbe

Das Filmfragment handelt von einem Happeningzur Einweihung des Ugly-Clubs (Richterswil), das zugleich eine Gedenkveranstaltung für Gigers Freundin Li Tobler war, die sich das Leben genommen hat.

Giger´s Alien
Großbritannien / Schweiz 1979
Regie: Jean-Jaques Wittmer, H.R. Giger
Produzentin: Mia Bonzanigo
34 Min., 16mm, Farbe

Dokumentation über die Arbeit von H.R. Giger während der Produktion des Spielfilms Alien in den Shepperton Studios bei London.

Backfired (4:52 Min.)
Now I Know You Know (5:31 Min.)
Schweiz 1981
Regie: H.R. Giger
Produktion: Chrysalis Records Limited, London

Die Musikvideos für das Album Koo Koo von Debbie Harry (Blondie) wurden in H.R. Gigers Zürcher Wohn- und Atelierhaus gefilmt und seine New-York-City-Bilder und der Passagen-Tempel als Bildhintergründe verwendet.

A New Face of Debbie Harry
Schweiz 1981
Regie und Produktion: Fredi M. Murer
30 Min., 16mm, Farbe

Die Dokumentation folgt H.R. Gigers Arbeit als Regisseur für Musikvideos von Debbie Harry.

 

Spielfilme

Alien
Großbritannien/USA 1979
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Dan O’Bannon, Walter Hill (ungenannt:), David Giler
Kamera: Derek Vanlint
Schnitt: Terry Rawlings, Peter Weatherley
Musik: Jerry Goldsmith
Produzenten: Gordon Carroll, David Giler, Walter Hill
Produktion: 20th Century-Fox, Brandywine Production
Alien-Design: H.R. Giger, Roger Dicken (Miniatur-Modelle)

Uraufführung: 25. Mai 1979
Dt. Erstaufführung: 25. Oktober 1979
116 Min., 70mm / 35mm, Farbe

Darsteller: Sigourney Weaver (Ripley), Tom Skerritt (Dallas), Ian Holm (Ash), Harry Dean Stanton (Brett), John Hurt (Kane), Veronica Cartwright (Lambert), Yaphet Kotto (Parker), Bolaji Badejo (Alien, Kostüm), Helen Horton (Stimme des Raumschiff-Computers)

Kurzinhalt: Der Raumfrachter Nostromo fängt auf seinem Heimflug zur Erde ein Signal auf. Als die Besatzung den Planeten ausfindig macht, von dem das Signal stammt, entdeckt sie ein abgestürztes Raumschiff. Bei der Inspektion wird der Astronaut Kane von einem fremdartigen Wesen angegriffen, das seinen Kopf umklammert, dann jedoch leblos von seinem Opfer abfällt. Kurze Zeit darauf durchbricht ein Organismus Kanes Brustkorb und wächst zu enormer Größe heran. Nach und nach tötet es sämtliche Astronauten auf der Nostromo und allein die Astronautin Ellen Ripley schafft es schließlich, das Alien zu besiegen.

Poltergeist II
USA 1986
Regie: Brian Gibson
Drehbuch: Brian Gibson, Mark Viktor, Michael Grais
Kamera: Andrew Laszlo
Schnitt: Thom Noble
Musik: Jerry Goldsmith
Produzenten: Mark Viktor, Michael Grais
Produktion: Metro-Goldwyn-Mayer
Künstlerisches Konzept: H.R. Giger

Uraufführung: 23. Mai 1986
Dt. Erstaufführung: 18. September 1986
90 Min., 35mm, Farbe

Darsteller: JoBeth Williams (Diane), Craig T. Nelson (Steve), Heather O´Rourke (Carol Anne), Oliver Robbins (Robbie), Zelda Rubinstein (Tangina Barrons), Will Sampson (Taylor), Julian Beck (Kane), Geraldine Fitzgerald (Gramma Jess)

Kurzinhalt: Vor vier Jahren wurde Familie Freeling Opfer eines Alptraums: Ein Poltergeist, eine Erscheinung von gewaltiger psychischer Aktivität, hatte die Familie heimgesucht, die kleine Tochter als Opfer gefordert und das Haus schließlich dem Erdboden gleichgemacht. Tief unter der Stelle, wo einst das Haus stand, verbirgt sich noch immer ein Hort des Grauens. Dort liegen die Mitglieder einer Sekte von religiösen Eiferern begraben, die sich vor 150 Jahren für ihren Anführer, den psychopathischen Wiedergänger Kane, umbrachten. Als Kane auf mysteriöse Wiese auftaucht, beginnt der Alptraum der Freelings von Neuem.

Teito Monogatari (AT: Tokyo: The Last Megapolis)
Japan 1988
Regie: Akio Jitsusoji
Drehbuch: Hiroshi Aramata, Kaizo Hyashi
Kamera: Masao Nakabori
Musik: Maki Ishii
Schnitt: Keiichi Uraoka
Produzent: Koujui Tsutsumi
Produktion: Exe, Japan
Design des Rachegottes Goha Dohji: H.R. Giger.

Hinweis: Das im Film eingesetzte Modell wurde im falschen Maßstab realisiert und geriet nur halb so groß wie von Giger geplant.

Uraufführung: 30. Januar 1988
87 Min., 35mm, Farbe

Darsteller: Shintarô Katsu (Eichi Shibusawa), Kyusaku Shimada (Yasunori Kato), Mieko Harada (Keiko Tatsumiya), Junichi Ishida (Yoichiro Tatsumiya), Tamasaburo Bando (Kyoka Izumi), Haruka Sugata (Yukari Tatsumiya), Sanshi Katsura (Shigemaru Kuroda), Shirô Sano (Junichi Narumi).

Kurzinhalt: Vor mehr als 1000 Jahren wurde Masakado Taira als Verräter hingerichtet, weil er in Japan eine unabhängige Nation errichten wollte. Doch sein Geist weigerte sich, mit dem Körper zu sterben und lauert seitdem auf eine Gelegenheit zur Wiederauferstehung und Rache. Inzwischen wird Masakado als Schutzgott der Stadt Tokyo verehrt, weshalb sein Grab nie berührt wurde. Das dämonische Medium Kato jedoch will den schlafenden bösen Geist wieder erwecken und mit seiner Kraft die Stadt in eine irdische Hölle verwandeln. Alleine dem Krieger Keiko, einem Nachfahren von Masakado, ist es möglich, Kato zu stoppen, bevor der böse Geist befreit werden kann und sein alter Fluch entfesselt wird.

Alien³
USA 1990
Regie: David Fincher
Drehbuch: David Giler, Walter Hill, Larry Ferguson
Kamera: Alex Thomson
Musik: Elliott Goldenthal
Schnitt: Terry Rawlings
Produzenten: Gordon Carroll, David Giler, Walter Hill
Produktion: 20th Century-Fox, Brandywine Production
Original Creature Designer: H.R. Giger

Hinweis: Der Hinweis in den Stabangaben, dass H.R. Giger auch für das Design der Alien³-Kreatur verantwortlich war, fehlte in der ursprünglichen Kinofassung des Films. Erst nach einem Rechtsstreit sorgte die Produktionsfirma dafür, dass dieser Fehler in den Videos und DVDs berichtigt wurde.

Uraufführung: 22. Mai 1992
Dt. Erstaufführung: 3. September 1992
115 Min., 35mm, Farbe

Darsteller: Sigourney Weaver (Ripley), Charles S. Dutton (Dillon), Charles Dance (Clemens), Paul McGann (Golic), BrianGlover (Andrews), Ralph Brown (Aaron), Danny Webb (Morse), Christopher John Fields (Rains).

Kurzinhalt: Als an Bord eines Raumschiffes ein Brand ausbricht, werden die Astronauten mit einer Rettungskapsel abgesprengt. Nur Leutnant Ellen Ripley überlebt die Bruchlandung auf dem Planeten Fiorina 161, auf dem eine Gefangenenkolonie beheimatet ist. Spuren legen den Verdacht nahe, dass auch ein Alien auf dem Planeten gelandet sein könnte. Tatsächlich gibt es bald erste Opfer, doch seltsamerweise bleibt Ripley verschont. Erst eine medizinische Untersuchung zeigt, dass sie das Embryo einer Alien-Königin in sich trägt: Solange das Wesen ungeboren ist, weiß sich Ripley vor dem Alien sicher und unterstütz die Sträflinge bei seiner Vernichtung. Aber als Wissenschaftler mit einem Rettungsteam den Planeten erreichen, ahnt die Astronautin, dass die ungeborene Alien-Königin geborgen und für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden soll. Um dies zu verhindern, stürzt sich Ripley in einen Hochofen mit flüssigem Metall.

Species
USA 1995
Regie: Roger Donaldson
Buch: Dennis Feldman
Kamera: Andrzej Bartkowiak
Schnitt: Conrad Buff
Musik: Christopher Young
Produzenten: Frank Mancuso Jr., Dennis Feldman
Produktion: Metro-Goldwyn-Mayer
Sil-Design: H.R. Giger

Uraufführung: 7. Juli 1995
Dt. Erstaufführung : 9. November 1995
108 Min., 35mm, Farbe

Darsteller: Ben Kingsley (Fitch), Michael Madsen (Press), Alfred Molina (Arden), Forest Whitaker (Dan), Marg Helgenberger (Laura), Natasha Henstridge (erwachsene Sil), Michelle Williams (junge Sil)

Kurzinhalt: Nachdem US-amerikanische Wissenschaftler durch ein Radioteleskop die genetische Anleitung von einer fremden Intelligenz aus dem All erhalten haben, modifizieren sie die DNA einiger Embryonen. Das mit überirdischen Fähigkeiten ausgestattete Retortenmädchen Sil wächst heran und entkommt aus dem Labor, noch bevor sie aus Sicherheitsgründen getötet werden kann. Ein Expertenteam, angeführt von Sils Schöpfer Dr. Fitch und dem Kopfgeldjäger Lennox, soll sie töten, ehe sie ihre Spezies auf der Erde etabliert. Doch Sil wächst auf ihrer Flucht zur geschlechtsreifen, äußerst wehrfähigen Frau heran und macht sich auf die Suche nach einem menschlichen Geschlechtspartner.

Kondom des Grauens
Deutschland 1996
Regie: Martin Walz
Drehbuch: Ralf König, Martin Walz, Mario Kramp (Beratung)
Kamera: Alexander Honisch
Schnitt: Simone Klier
Musik: Emil Viklicky
Produzenten: Ralph S. Dietrich, Erwin C. Dietrich, Harald Reichebner
Produktion: Ascot/Ecco Film, Berlin
Künstlerische Beratung: H.R. Giger

Uraufführung: 29. August 1996
107 Min., 35mm, Farbe

Darsteller: Udo Samel (Luigi Mackeroni), Peter Lohmeyer (Sam Hanks), Marc Richter (Billy), Leonard Lansink (Babette), Iris Berben (Dr. Riffleson), Evelyn Künneke (Wilma), Hella von Sinnen (Sally)

Kurzinhalt: In einem New Yorker Stundenhotel kommt es zu einem mysteriösen Fall von Entmannung: Kommissar Mackeroni, der den Fall aufklären soll, traut seinen Ohren kaum, als eine Zeugin von einem bissigen Kondom berichtet. Doch bald darauf wird er von dem Präservativ selbst angegriffen und verliert einen Hoden. Seine Kollegen und Vorgesetzten glauben Mackeroni kein Wort seiner abstrusen Geschichte, derweil weitere Männer dem Killer-Kondom zum Opfer fallen. Schließlich findet der Kommisar heraus, dass die Kondome von einem verrückten russischen Wissenschaftler entwickelt wurden, der New York von Unmoral und Sünde „befreien“ will.

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